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// sicherheit

Hosting bei basebox

Gilt für

Produkt: Server · Standort: basebox-Rechenzentrum · Zielgruppe: Sicherheits- / Compliance-Prüfer

Ein kundeneigener dedizierter Server, der physisch im basebox-Rechenzentrum steht: was basebox kontrolliert (physisch, umgebendes Netz), was beim Kunden bleibt (Anwendung, Daten, Betrieb – wenn nicht beauftragt) – und warum das weiterhin Server ist, nicht Cloud.

Warum das kein Cloud ist

Server gehostet bei basebox basebox Cloud
Hardware Dediziert für einen Kunden – FAST LTA oder kundeneigen Eigener basebox-Server, von mehreren Kunden in isolierten Umgebungen geteilt
Software-Stack Läuft nur für diesen Kunden auf dieser Maschine Von basebox betriebene Plattform
Betrieb des Software-Stacks Kunde – oder basebox, wenn separat beauftragt Immer basebox
Physischer Standort Von basebox bereitgestellte Stellfläche Noris, München
Sprachmodell Lokal auf dem Server Lokal auf dem Cloud-Server
Zugriff von basebox auf den Software-Stack Nur bei Betriebsauftrag, über PAM/VPN Immer, als Plattformbetreiber
Dokumentiert unter Server Cloud

Hosting ändert in der Tabelle Verantwortlichkeiten genau eine Zeile: das Rechenzentrum. Alles Übrige der Server-Spalten gilt weiter.

Was basebox kontrolliert

  • Physischen Zugang zum Rack: Zutritt, Rack-Schloss, Strom, Kühlung, Brandschutz – die Housing-Leistung.
  • Das umgebende Netz: Uplink, Perimeter-Firewall, die Anbindung Ihrer Nutzer (Internet mit HTTPS oder VPN) und – wenn Sie es wünschen – die Egress-Regeln am Perimeter. Welche Regeln gelten, vereinbaren Sie mit basebox; die Standardhaltung ist „nur, was Sie freigeben".
  • Bei Betriebsauftrag zusätzlich den Software-Stack – dann wie unter Fernwartung, mit dem Unterschied, dass basebox den Wartungsweg auch physisch vor Ort hätte. Auch dann gilt: zeitlich begrenzt, freigegeben, protokolliert.

Was beim Kunden bleibt

  • Eigentum an Hardware und Datenträgern. Am Ende geben Sie die Maschine zurück oder lassen Datenträger nach Ihrem Konzept vernichten – vereinbaren Sie das Verfahren vorab (Löschung).
  • Anwendungsadministration und Daten – wie in jedem Server-Modell.
  • Betrieb des Software-Stacks, wenn nicht beauftragt: Ihr Platform Operator arbeitet remote (VPN/Bastion) an der Maschine; basebox stellt den Zugangsweg.
  • Verschlüsselung im Ruhezustand – besonders wichtig, wenn ein Dritter physischen Zugang zur Maschine hat: verschlüsselte Datenträger schützen Daten gegen den Ausbau eines Datenträgers (Verschlüsselung).

Datenschutzrechtlich

Housing allein – Strom, Netz, Rack – ist in der Regel keine Auftragsverarbeitung, weil basebox ohne Betriebsauftrag keinen Zugriff auf Daten hat. Physischer Zugang zur Maschine ist aber eine Zugriffsmöglichkeit; deshalb gehört zum Hosting eine vertragliche Regelung (Zutrittsregeln, Vertraulichkeit, ggf. AVV) und technisch die Speicherverschlüsselung.

Was Nutzer merken

Nichts, außer dem Zugangsweg: Nutzer erreichen den gehosteten Server über das Internet per HTTPS oder über ein VPN zwischen Ihrem Netz und dem basebox-Rechenzentrum (VPN & Netzwerk). Konnektoren zu Ihren internen Systemen brauchen den umgekehrten Pfad – vom gehosteten Server in Ihr Netz, meist über dasselbe VPN.

Für die Prüfung

  • Beschreiben Sie das Deployment als basebox Server, Standort basebox-Rechenzentrum, Betrieb durch Kunde/basebox – nie als Cloud.
  • Fragen Sie Standort, Zertifizierungen und Zutrittsregeln des Rechenzentrums ab (datenschutz@basebox.ai).
  • Verschlüsselte Datenträger sind hier die wichtigste einzelne Kontrolle.
  • Vereinbaren Sie Rückgabe/Vernichtung der Datenträger vor Inbetriebnahme.

Nächster Schritt: Fernwartung