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// installation
Logging
Gilt für
Produkt: Server · Zielgruppe: Platform Operator · IT-Sicherheit
Wo Logs liegen, was das Audit-Log gegenüber Anwendungslogs festhält, welche Log-Level was enthalten, und wie Sie an ein SIEM weiterleiten. Drei Arten von Logs sind auseinanderzuhalten: das fachliche Audit-Log der Anwendung (für Administratoren), die Dienstlogs der Container (für Sie) und die Host-Logs des Servers.
Die drei Ebenen
| Ebene | Was drinsteht | Wer liest | Wo |
|---|---|---|---|
| Audit-Log (Anwendung) | Wer hat wann was getan: Anmeldungen, Änderungen an Benutzern/Gruppen/Tagesmeldungen, Exporte, Werkzeugaufrufe (Metadaten), optional Gesprächsinhalte | Administratoren | Administration → Audit Log; CSV-Export; in aisrv-db |
| Dienstlogs (Container) | Technische Ereignisse: Start, Anfragen, Fehler, Verbindungen zu IdP/Inferenz/RAG | Platform Operator | kubectl logs je Deployment; Ihr Log-Stack |
| Host-Logs | Kernel, systemd, containerd, kubelet, NVIDIA | Platform Operator | journalctl, /var/log, syslog |
Das Audit-Log ist kein Dienstlog: Aufbewahrung und Detailtiefe legen Administratoren fest (Richtlinien); Sie sichern es mit der Datenbank. Umgekehrt sind Dienstlogs kein Audit: Sie halten keine Retention durch basebox – Speicherung und Aufbewahrung liegen bei Ihnen.
Dienstlogs lesen
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=aisrv --tail=100 -f
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=inference --tail=100 -f
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=ragsrv --tail=100
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=ragsrv-support --tail=100
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=idp --tail=100
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/name=frontend --tail=100
kubectl -n basebox logs idp-db-1 # Datenbank-Pod
kubectl -n basebox logs <pod> --previous # vorheriger Container nach Neustart
kubectl -n basebox logs -l app.kubernetes.io/component=mcp --tail=100 # Konnektoren
Bei Störungen zuerst aisrv – dort laufen Login, Inferenz- und RAG-Aufrufe zusammen (Beispiele: INVALID_TOKEN, „iss does not match", „data transmission failed (SSE)" – siehe FAQ).
Log-Level
| Dienst | Variable | Standard | Produktion |
|---|---|---|---|
| AISRV | AISRV_LOG_LEVEL |
info |
info |
| storesrv | STORESRV_LOG_LEVEL |
trace |
info |
| ragsrv | LOG_LEVEL |
trace |
info |
| ragsrv-support | LOG_LEVEL |
trace |
info |
| Keycloak | Keycloak-Konfiguration | – | INFO |
Stufen: trace · debug · info · warn · error.
Was auf welchem Level in die Logs gerät
- Prompt- und Antwortinhalte werden ausschließlich auf
traceprotokolliert. Produktiv aufinfobleiben – sonst enthalten Ihre Dienstlogs Gesprächsinhalte, mit allen Datenschutzfolgen. - Zugangsdaten von Konnektoren erscheinen nie in Produktionslogs; nur auf
debugund nur im Rahmen gezielter Diagnoseläufe. Nach der Diagnose Level zurücksetzen und die Diagnoselogs löschen. LOG_HEALTH_CHECKS: "false"hält Probe-Anfragen aus den Logs von ragsrv/ragsrv-support.
Debug-Modus (AISRV_DEBUG_MODE) sendet Fehler unverändert an den Client – nur für Diagnose, nicht produktiv.
Audit-Ereignisse
Was das Audit-Log der Anwendung festhält – Aktionsnamen wie user.login, graphql:createGroup, rest:exportAuditLogs, Werkzeugaufrufe mit Organisation, Nutzer, Werkzeug, Anbieter, Ergebnis, Zeitstempel und Client-Adresse, ohne den Text von Websuche-Anfragen; fehlgeschlagene Token-Anfragen mit Adresse – steht unter Audit & Logging. Ob Gesprächsinhalte enthalten sind, entscheidet die von Administratoren gesetzte Detailtiefe; dann sehen Nutzer einen Hinweis im Chat.
Weiterleitung an ein SIEM
- Dienst- und Host-Logs: mit Ihrem üblichen Sammler (Fluent Bit, Vector, Promtail) über den Kubernetes-Logpfad und
journaldnach Loki, Elastic oder Ihr SIEM. basebox-Dienste loggen nach stdout; kein Sonderformat nötig. - Audit-Log: derzeit per CSV-Export aus der Administration (
rest:exportAuditLogs); eine REST-Schnittstelle zur laufenden Ausleitung ist geplant. Details und Empfehlungen: SIEM. - Keycloak-Ereignisse (Login-Erfolge/-Fehler, Admin-Aktionen) in Keycloak aktivieren und ebenfalls einsammeln.
- Metriken sind kein Ersatz für Logs, aber die bessere Alarmquelle – siehe Monitoring.
Aufbewahrung
Für Dienst- und Host-Logs gibt es keine Retention durch basebox; Speicherung und Löschung richten sich nach Ihren internen Richtlinien (etwa 30–90 Tage für Dienstlogs, länger für Sicherheitsereignisse). Betreiber sind verpflichtet, Logdaten regelmäßig zu prüfen und zu löschen (Sicherheitshinweise). Das Audit-Log der Anwendung hat seine eigene, von Administratoren gesetzte Aufbewahrung.
Was Sie für den Support brauchen
Bei einer Anfrage an support@basebox.ai: aisrv-Logs rund um den Zeitpunkt, Logs der betroffenen Komponente, kubectl get events, Browser-Konsole bei Oberflächenproblemen, das Manifest (Versionen). Ohne Zugangsdaten, Tokens oder Gesprächsinhalte – bei trace-Logs vorher schwärzen.
Nächster Schritt: Backup & Wiederherstellung