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Benchmarks

Gilt für

Produkt: Server · Zielgruppe: Platform Operator

Gemessene Ergebnisse auf Referenzkonfigurationen: Durchsatz, Latenz, Verhalten bei langem Kontext und unter Mischlast. Gelistet werden nur Ergebnisse, die basebox gemessen und dokumentiert hat. Schätzungen – etwa die Parallelitätsrichtwerte der Sizing-Referenz – sind als solche gekennzeichnet.

Gemessen: Referenz-Workload 2 × H200 141 GB

Einzelknoten; eine H200 komplett für die Inferenz, die zweite als 4 × MIG 1g.35gb für GPU-RAG, Dokumentextraktion, OCR und Sprache-zu-Text. Sprachmodell-Verkehr und alle vier Hilfsdienste gleichzeitig auf demselben Server.

Messung Ergebnis
Dauer kontinuierlicher Mischlast 60 Minuten
Kurze Sprachmodell-Anfragen 720/720 mit erwartetem Ergebnis
Sprachmodell-Anfragen mit langem Kontext 12/12 mit erwartetem Ergebnis
Eingabegröße bei langem Kontext ca. 258.000 Tokens
Kombinierte RAG-, Extraktions-, OCR- und STT-Lastspitzen 12/12 abgeschlossen
Neustarts des Inferenz-Workloads während des Laufs 0
Dokumentverarbeitung 120-seitiges PDF in 28,47 s extrahiert und durchsuchbar gemacht
Sprache-zu-Text 60-minütige synthetische Audiodatei in 31,31 s transkribiert
Kaltstart-Toleranz der Inferenz ca. 6 Minuten von Neustart bis Warm-up

Dokument- und Audiozeiten sind Messungen auf Dienstebene; die tatsächliche Zeit variiert mit Dateiformat, Inhalt, Modellwahl und Konfiguration. Quelle und Topologie: Referenzkonfiguration 2 × H200.

Gemessen: Einzelwerte aus der Sizing-Referenz

Modell Hardware Messung
Qwen3 4B Instruct FP16 1 × 24-GB-GPU ~23 Tokens/s; praktisch maximaler Kontext ~30k
Qwen2.5 72B Instruct Int8 vs. Llama 3.3 70B FP8 4 × H100 Qwen2.5 72B mit schnelleren Antwortzeiten im Test

Quelle: LLM-Empfehlungen. Ohne dokumentierte Version und Datum – als Orientierung lesen.

Geschätzt (keine Messung): Parallelität nach Kontext

Die Richtwerte für gleichzeitige Nutzer in der Sizing-Referenz sind Schätzungen aus VRAM-Rechnung (Gewichte + KV-Cache bei FP16-Cache), keine Lastmessungen:

Modell / Hardware Kontext Gleichzeitige Nutzer (geschätzt)
Llama 3.3 70B FP8 / 4 × H100 (320 GB) 65k 10–12
32k 20–25
16k 40–50
GPT-OSS 120B MXFP4 TP=4 / 4 × H100 128k 15–20
GPT-OSS 120B AWQ TP=4 / 4 × L40S 32–64k 5–8
GPT-OSS 20B MXFP4 / 2 × RTX 4090 64k 2–3

KV-Cache-Quantisierung kann die Kapazität etwa verdoppeln. Formel und weitere Tabellen: LLM-Empfehlungen → VRAM-Bedarf.

Methodik

Was basebox als gemessen führt, erfüllt:

  • Definierte Konfiguration: Referenzkonfiguration, Modell, Quantisierung, Backend-Version, basebox-Version, Kontext, TP.
  • Synthetische Testdaten: keine Kunden-, Patienten- oder Produktionsdaten.
  • Mischlast, nicht nur isolierte Inferenz: Chat plus Dokumentaufnahme, OCR und STT gleichzeitig – so zeigt sich, ob Service-Modelle und Inferenz sich stören.
  • Stabilitätskriterien: erwartete Ergebnisse je Anfrage, keine Workload-Neustarts, Wiederanlauf nach geplantem Neustart.
  • Festgehaltene Metadaten: Betriebsmetadaten und geschwärzte Zusammenfassungen, keine Prompts, Dokumente oder Antworten.

Eigene Messung

Messen Sie auf Ihrer Hardware, bevor Sie Kapazität zusagen:

  1. Modell und Kontext wie in Produktion konfigurieren; Warm-up-Generierung abwarten.
  2. Inferenz isoliert: mit einem Lastwerkzeug (z. B. dem Benchmark-Skript Ihrer vLLM-Version) Tokens/s, Time-to-first-Token und Latenz bei 1, 4, 8, 16 gleichzeitigen Anfragen mit realistischer Prompt-Länge messen.
  3. Mischlast: währenddessen Dokumente in eine Wissensbasis laden, ein OCR- und ein STT-Auftrag – Chat-Latenz darf nicht einbrechen.
  4. Langer Kontext: eine Anfrage nahe AISRV_LLM_CONTEXT_SIZE.
  5. GPU-Metriken (DCGM: Auslastung, Speicher), Pod-Neustarts und Fehlerraten festhalten.
  6. Ergebnis mit Konfiguration an basebox melden – Vorlage unter Andere Modelle nutzen.

Was zu überwachen ist, dauerhaft: Monitoring.

Nächster Schritt: Andere Modelle nutzen