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Installationswege

Gilt für

Produkt: Server · Zielgruppe: Platform Operator

Start ab Bare Metal vs. Start mit bestehendem Kubernetes-Cluster; was jeder Weg voraussetzt und wo beide zusammenlaufen. Dazu zwei Querentscheidungen, die auf beiden Wegen anstehen: Evaluierung oder Produktion, und gebündelte oder externe Inferenz.

Die zwei Wege

flowchart LR
  subgraph BM["Weg A: ab Bare Metal"]
    OS["Betriebssystem<br/>Ubuntu 24.04 LTS"] --> NV["NVIDIA-Treiber<br/>CUDA · Container Toolkit"] --> K8S["Kubernetes<br/>GPU Operator · Ingress · Storage · CNPG"]
  end
  subgraph EX["Weg B: bestehendes Kubernetes"]
    REQ["Cluster erfüllt die<br/>Chart-Anforderungen"]
  end
  K8S --> HELM["basebox per Helm<br/>Umbrella-Chart basebox.ai"]
  REQ --> HELM
  HELM --> MODEL["Modell wählen<br/>und anbinden"] --> VAL["Installation prüfen"]
  style HELM fill:#dcefe2,stroke:#3a7a49,color:#1d1e1c
Weg A: ab Bare Metal Weg B: bestehendes Kubernetes
Ausgangspunkt Ein leerer Server (oder mehrere) Ein Cluster, den Sie bereits betreiben
Sie installieren Betriebssystem, NVIDIA-Stack, Kubernetes, Cluster-Komponenten, dann basebox Nur basebox – nach Prüfung der Anforderungen
Leitfaden Bare-Metal-Installation mit Server vorbereiten Bestehender Cluster: Anforderungen, dann ab Schritt 7
Typisch für Referenzkonfigurationen, FAST-LTA-Systeme, dedizierte Appliance Organisationen mit Kubernetes-Plattform und GPU-Knoten
Dauer Stunden bis ein Tag inklusive OS und Treiber Unter einer Stunde, wenn die Anforderungen erfüllt sind

Beide Wege laufen bei helm upgrade --install basebox oci://gitea.basebox.health/basebox-distribution/helm/basebox.ai zusammen. Ab dort ist alles identisch.

Weg A: ab Bare Metal

Der durchgängige Pfad, Schritt für Schritt: Voraussetzungen → Server vorbereiten (Betriebssystem und Grundsystem) → NVIDIA / GPU → Kubernetes → Speicher → Netzwerk → basebox installieren → Service-Modelle bereitstellen → Inferenz anbinden → Installation prüfen.

Geprüft mit Ubuntu 24.04 LTS, NVIDIA-Treiber 580.126.09, CUDA 13.0, Kubernetes 1.33.7, Helm 3.20.0 (Februar 2026).

Weg B: bestehendes Kubernetes

Der Cluster muss erfüllen, was das Chart verlangt: Kubernetes 1.23+, Helm 3.x, Standard-Storage-Class, Ingress-Controller mit TLS-Weg, CloudNativePG-Operator, GPU Operator auf den GPU-Knoten und Registry-Zugang. Die vollständige Liste, Prüfbefehle und welche Schritte Sie überspringen: Bestehender Cluster: Anforderungen. Danach geht es mit Schritt 7 weiter: basebox installieren → Service-Modelle bereitstellen → Inferenz anbinden → Installation prüfen.

Querentscheidung 1: Evaluierung oder Produktion

Lokaler Schnellstart Produktive Installation
Hostname basebox.local Ihre Domain
TLS Lokal, selbstsigniert (global.tls.mode=local) cert-manager oder bestehendes Secret
Zweck Vorführung, Validierung, erste lokale Installation Produktivbetrieb
Leitfaden Lokaler Schnellstart Helm Charts verwenden

Der Schnellstart ist ausdrücklich nicht für den Produktivbetrieb gedacht.

Querentscheidung 2: gebündelte oder externe Inferenz

Gebündelt Extern
Was Das Chart stellt inference (vLLM) auf demselben Cluster bereit inference.enabled: false; AISRV spricht einen separaten OpenAI-kompatiblen Endpunkt an
Wann Einzelknoten-Referenzkonfigurationen Separater GPU-Host, anderer Cluster, andere Sicherheitszone; reiner CPU-Anwendungsserver
Leitfaden Inferenz anbinden Deployment-Topologien mit erprobtem vLLM-Beispiel

Nutzer sprechen in beiden Fällen nur mit der Plattform, nie direkt mit der Inferenz.

Abgeschottete Umgebungen

Ohne Internetzugang brauchen beide Wege einen Offline-Transfer von Container-Images und Modellartefakten (interner Image-Mirror, vorab geladene Modelle mit HF_HUB_OFFLINE=1). Das Verfahren stimmen Sie mit support@basebox.ai ab. Was im abgeschotteten Betrieb funktioniert und was nicht: Air-Gapped-Umgebungen.

Was nach der Installation auf beiden Wegen folgt

  1. Anmeldedaten holen aus basebox-admin-secret und keycloak-admin-secret.
  2. Smoke-Checks: Pods Running, Bootstrap-Job abgeschlossen, GraphQL antwortet, Login im Browser.
  3. Modell prüfen – Inferenz erreichbar, Modellbezeichner stimmt mit /v1/models überein.
  4. Abnahme nach Installation prüfen: Chat, RAG, OCR, STT je einmal, Neustart-Test.
  5. Übergabe an die Administratoren – die Anwendung wird ab jetzt unter Administrieren eingerichtet.

Nächster Schritt: Bare-Metal-Installation (Weg A) oder Bestehender Cluster: Anforderungen (Weg B)