Licensed to be used in conjunction with basebox, only.
// installation
Enterprise-Integration
Gilt für
Produkt: Cloud · Zielgruppe: Administrator · IT
Identitäts-, Mail-, SIEM- und Konnektor-Integration aus einer Cloud-Umgebung – was sich gegenüber basebox Server unterscheidet. Die Integrationen selbst sind dieselben wie auf Server. Wie sie funktionieren und eingerichtet werden, beschreibt Enterprise-Integration im Bereich Administrieren; diese Seite hält nur fest, was in der Cloud anders ist.
Was in der Cloud anders ist – auf einen Blick
| Integration | Auf basebox Server | In basebox Cloud |
|---|---|---|
| LDAP / Active Directory | Platform Operator konfiguriert Keycloak; Pfad innerhalb Ihres Netzes | basebox konfiguriert Keycloak auf Ihre Anforderung; Pfad aus dem Noris-Rechenzentrum in Ihr Verzeichnis – meist unerwünscht → OIDC vorziehen |
| OIDC / Single Sign-on | Platform Operator trägt Ihren Anbieter in Keycloak ein | basebox trägt ihn auf Ihre Anforderung ein; funktioniert ohne Pfad in Ihr Netz, wenn der Anbieter öffentlich erreichbar ist |
| SMTP | Ihr Mailserver im eigenen Netz | Ihr Mailserver muss aus der Cloud erreichbar sein, oder Sie nutzen einen internetfähigen Relay |
| SIEM | CSV-Export und Log-Sammlung im Cluster | CSV-Export des Audit-Logs; Infrastruktur- und Anwendungslogs verbleiben bei basebox |
| Konnektoren | Platform Operator stellt Workloads per Helm bereit | basebox stellt sie bereit; Zielsysteme müssen aus der Cloud erreichbar sein |
| Eigene MCP-Server | Per Helm als byo-Konnektor |
In Abstimmung mit basebox |
| Websuche | Egress zum Anbieter in Ihrer Firewall | Egress liegt bei basebox; Sie schalten frei und konfigurieren |
| Netzwerkrichtung | Innerhalb Ihres Netzes | Aus dem Noris-Rechenzentrum in Ihr Netz (Egress-Adressen von basebox) |
Cloud-Besonderheiten im Einzelnen
Identität. Für die Cloud empfehlen wir OIDC: Ihr Identitätsanbieter (Entra ID, Okta, …) wird in Keycloak eingetragen, und es braucht keinen Pfad in Ihr Netz. Sie liefern Client-ID, Client-Secret und Discovery-URL; basebox nennt Ihnen die Redirect-URI und richtet die Anbindung ein. LDAP verlangt eine Verbindung aus der Cloud in Ihr Verzeichnis – klären Sie das vorher mit basebox und Ihrer Netzwerkabteilung. Rollen und Gruppen pflegen Sie in jedem Fall in basebox. Details: LDAP / OIDC.
Übergangsbetrieb bis November 2026
Im Übergangsbetrieb bis November 2026 kommen Verbindungen zu Ihren Systemen (LDAP, Mailserver, Fachsysteme) aus der gemeinsamen Umgebung bei Hetzner in Nürnberg, nicht aus dem Rechenzentrum von noris network. Details: basebox Cloud (Übergangsbetrieb bis November 2026).
Mail. Der Mailserver muss aus dem Noris-Rechenzentrum erreichbar sein (587/465), sonst nutzen Sie einen internetfähigen Relay Ihrer Organisation. Details: SMTP.
SIEM und Audit. Das Audit-Log Ihrer Organisation exportieren Sie als CSV; Dienst- und Infrastrukturlogs liegen beim Betreiber basebox. Details: SIEM · Wer bei basebox worauf zugreifen kann: Administrativer Zugriff.
Konnektoren und Fachsysteme. Die Dienste stellt basebox bereit. Ihre Zielsysteme müssen aus der Cloud erreichbar sein – eingehende Firewall-Regel von den Egress-Adressen der Cloud oder private Anbindung; SaaS-Systeme sind unkritisch. Details: Fachsysteme · Netzwege: Netzanbindung.
API. Die OpenAI-kompatible API ist in der Cloud immer verfügbar; Basis-URL ist Ihre Adresse, X-Realm Ihre Subdomain. Für Entwickler: Quickstart.
Wer macht was in der Cloud
| Schritt | basebox | Sie |
|---|---|---|
| Identitätsanbieter in Keycloak eintragen | ✔ (auf Anforderung) | Client-Daten liefern, Test |
| Mailserver konfigurieren | Infrastrukturseite | Konfiguration und Test in der Oberfläche; Freigabe im eigenen Netz |
| Konnektor-Dienste bereitstellen | ✔ | Konfigurieren, testen, je App freigeben |
| Firewall zu Ihren Zielsystemen | Egress-Adressen nennen | Regeln setzen |
| Audit-Export | – | ✔ |
| API-Schlüssel | – | ✔ |
Nächster Schritt: Go-live